Mit der „Juniorwahl“ Demokratie verstehen – 200 Schüler gaben ihre Stimme ab

Nach einer intensiven unterrichtlichen Vorbereitung wählten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 in der Woche vor der Bundestagswahl. Im Vorfeld erhielten die Schüler ihre Wahlbenachrichtigungen über die Wahlhelfer, die in jeder Klasse bestimmt wurden. Mit diesen wurden sie in eigens angelegten Wahlverzeichnissen bei der Durchführung in Empfang genommen und erhielten ihre Wahlbögen. Die möglichst realitätsnahe Durchführung der Wahl ist zudem ein unmittelbares organisatorisches Ziel der Juniorwahl. Das Ernstnehmen und Einbinden der Schülerinnen und Schüler steht dabei im Vordergrund. Dafür wurden von den Organisatoren Wahlkabinen und eine Wahlurne zur Verfügung gestellt. Gewählt wurde von den teilnehmenden Klassen während des Politikunterrichts. Die Stimmauszählung übernahm der aus 6 Schülerinnen und Schülern bestehende Wahlvorstand. Die Ergebnisse der Juniorwahl unserer Schule wurden den Organisatoren übermittelt und erst am Tag der Bundestagswahl veröffentlicht.K800_Die Wahlhelferinnen Wenke und Sarah K800_Juniorwahl Gruppenbild 10a K800_Nadine bei der Stimmabgabe K800_Schlange bei der WahlSeit 1999 wird die Juniorwahl parallel zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. In dieser Zeit wurde das Projekt in seiner Durchführung ständig erweitert und verfeinert. An der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2017 nahmen 3.478 Schulen teil.

Die Juniorwahl 2017 steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten (Prof. Dr. Norbert Lammert) und wird gefördert durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

Ermöglicht wurde die Teilnahme unserer Schule durch die Demokratie-Aktie, die von der Arbeitsgemeinschaft der Volks- und Raiffeisenbanken Weser-Ems erworben wurde.

(Renate Rosendahl, Fachbereichsleitung GSW)