Herbstferien, Urlaub, Einreise aus Risikogebieten

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die Herbstferien kommen langsam näher, das Corona-Virus gefühlt aber auch. Wir hören immer mehr Nachrichten von betroffenen Schulen in Friesland, Cloppenburg und auch Ostfriesland.

Auch im Ausland wird die Lage aktuell eher schlimmer als besser. Viele europäische Länder werden mittlerweile wieder als Risikogebiet eingestuft.

In diesem Zusammenhang möchte ich alle bitten, die in den Ferien Urlaub machen und aus einem Risikogebiet zurückkehren, sich an die geltenden Auflagen zu halten. Damit sind auch sog. Transitländer gemeint, die entweder durchfahren werden müssen, um das Ziel zu erreichen oder wenn man einen Flughafen z.B. in den Niederlanden (aktuell ebenfalls ein Risikogebiet) nutzt.

Demnach muss man sich nach Rückkehr aus einem Risikogebiet direkt nach Hause begeben und sich für 14 Tage komplett und konsequent „absondern“ (Quarantäne). Ab dem 15.10.2020 soll dann gelten, dass die Quarantäne durch einen negativen Corona-Test, der frühestens nach fünf Tagen durchgeführt werden kann, vorzeitig beendet werden kann.

Für Ein- und Durchreisen solcher Risikogebiete ist auch im Gespräch, dass eine Registrierung in einem Online-Portal stattfinden soll.

Weitere Informationen gibt es unter

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/reisen-und-tourismus-antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-186671.html

Eine Liste der Risikogebiete findet sich unter

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Aufgrund der grundsätzlich riskanten Situation erscheint es mir ratsam, auf Reisen in Risikogebiete oder Länder, die sich dazu entwickeln könnten, zu verzichten. Aktuelle Informationen sind sehr wichtig, wir müssen Gefährdungen für unsere Schule und alle Angehörigen unserer Schülerinnen und Schüler und der Menschen, die hier für unsere Lerner da sind und hart arbeiten, schützen. Wir wollen auch verhindern, dass unsere Schule geschlossen werden muss.

Alle Eltern und Schülerinnen und Schüler wissen sicher noch, wie übel ein solcher Lockdown eigentlich ist.

Wenn ich erfahren muss, dass ein*e Schüler*in aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und zu früh wieder die Schule besucht, werde ich diese*n vom Unterricht ausschließen und Meldung an das Gesundheitsamt machen müssen. Dass dann sogar hohe Bußgelder drohen, ist unter dem ersten Link auch nachzulesen.

Bei Rückkehr aus einem Risikogebiet muss also die Quarantäne eingehalten werden, außer es kann uns ein entsprechend negativer Test vorgelegt werden.

Wenn die Reise in ein Land unternommen wird, das schon zu Beginn der Reise als Risikogebiet feststand, muss die daraus resultierende Fehlzeit als unentschuldigtes Fehlen gewertet werden. Das gilt natürlich nicht, wenn erst im Laufe der Reise ein Land sich zu einem Risikogebiet entwickelt.

Helfen Sie bzw. helft mit,

  • dass Menschen, bei denen diese Krankheit schlimm verlaufen würde, geschützt werden,
  • dass das Gesundheitssystem sich nicht nur um Corona-Intensivpatienten kümmern muss und deswegen andere Behandlungen nicht stattfinden können,
  • dass alte Menschen nicht noch einmal in ihren Heimen gegen ihren Willen isoliert werden müssen und darunter massiv leiden

Ich hoffe inständig, dass alle dies beherzigen und die Bedeutung dieser Regeln klar ist und bleibt. Solidarität ist das, was wir in dieser außergewöhnlichen Zeit benötigen, Es wäre sehr schade, wenn alles, was wir im letzten halben Jahr auch durch den persönlichen Verzicht erreicht haben, jetzt leichtfertig verspielt würde.

Herzliche Grüße und trotzdem schöne und erholsame Ferien

Günter Tautz, Schulleiter