Die Klasse 9d ist Pate eines Stolpersteines

Begonnen hat alles mit der Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Die damalige 8d arbeitete sich in das Thema: „Jüdisches Leben vor, während und nach dem ersten Weltkrieg ein“ und konnte damit dann auch einen Sonderpreis der Sparkasse Aurich-Norden erlangen. Nachdem der Beitrag eingereicht worden war, ergab sich die Frage, was mit den Sponsorengeldern geschehen sollte, die die Klasse von der Sparkasse erhalten hatte.

Die Klasse 9d

Die Klasse 9d

K800_Stolperstein Wolffs

Was lag näher als dieses Geld in einen Stolperstein zu investieren und damit einen weiteren Beitrag zur Erinnerungskultur zu leisten und ein Element der demokratischen Partizipation kennen zu lernen. Patenschaft, d.h. es wurde nicht nur das Geld bereitgestellt sondern auch die Recherchearbeit übernommen. Anhand der Daten, die sich aus dem Geburtenregister und ähnlichen Quellen ergaben, wurde das Leben von Karl Wolffs nachgezeichnet. Daraus ergaben sich dann folgende Referatsschwerpunkte: jüdisches Schlachterwesen in Ostfriesland, die Progromnacht in Aurich, das Lager Sachsenhausen, das jüdische Altenheim in Emden und das Ghetto Kransnicyzyn. Am 5. Dezember 2015 wurden in der Wallstraße 2 die Stolpersteine für Karl und Henriette Wolffs verlegt. Die Klasse trat geschlossen zur Stolpersteinverlegung an und konnte mit ihrem Vortrag wirklich überzeugen. (Fachlehrerin Susanne Hermanns)
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