Deutsch

Der Fachbereich stellt sich vor…

An der Hermann-Tempel-Gesamtschule wird das Fach Deutsch in den
Jahrgängen 5 und 6 integrativ unterrichtet, das heißt, Schüler und Schülerinnen
aller Schulformen lernen gemeinsam in diesem Unterricht.

Der Schwerpunkt liegt in Jahrgang 5 auf dem Ausgleich von Schwächen in
bestimmten Teilbereichen, wie z. B. der Rechtschreibung oder der
Lesefähigkeit. Dabei sollen diagnostische Tests helfen, sowohl Eltern als auch
Schüler und Schülerinnen besser beraten zu können, auch im Hinblick auf die
Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen.

In Klasse 6 dreht sich alles um das Lesen und Bücher, da unsere Schule jedes
Jahr an dem Vorlesewettbewerb teilnimmt, der vom Börsenverein des
Deutschen Buchhandels ausgerichtet wird. Sieger werden auf der Klassenebene
und der Schulebene ermittelt. Der Schulsieger vertritt uns dann auf der Ebene
des Kreisentscheides.

In Klasse 7 erfolgt nun eine so genannte äußere Differenzierung; die Schüler
und Schülerinnen besuchen einen Deutschkurs gemäß ihrer
Schulzweigzugehörigkeit, z. B. den Hauptschulkurs, den Realschulkurs oder den
Gymnasialkurs. Ein Wechsel des Schulzweiges ist in diesem Jahrgang noch
möglich, auch eine Teilnahme an einem höherwertigen Deutschkurs.

Im 8. Schuljahr kann auf Beschluss der Fachkonferenz ein Vergleichstest im
Fach Deutsch durchgeführt werden.

Die letzten zwei Schuljahre (9. + 10. Klasse) dienen zum einen der
Berufsvorbereitung (mit Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben), zum
anderen auch der Vorbereitung auf die Zentrale Abschlussprüfung, die in Klasse 9
der Hauptschule und in Klasse 10 für Realschüler und Hauptschüler
landesweit verbindlich ist.


Projekte/Schwerpunkte/AG´s

Lese-Rechtschreibförderung in Jahrgang 5 und 6:

Instrument der Online Diagnose mit individueller Fördermappe für alle  Schüler/innen
Förderstunde Deutsch einmal in der Woche parallel zur EvA-Stunde für eine Kleingruppe (im Bedarfsfall)
In jedem Jahrgang Betreuung einer Kleingruppe (max. 6 Schüler/innen) für wöchentlich zwei Stunden speziell zur Rechtschreibung durch Lehrkräfte mit einer Zusatzausbildung zur LRS-Lehrkraft (im Bedarfsfall)
Teilnahme des gesamten 6. Jahrganges an dem Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels
Ausrichtung eines Vormittags zum „Welttag des Buches“ alle zwei Jahre
(Schuljahr 2015/16, 23. April)

Zeitungsprojekt der Emder Zeitung in Jahrgang 7 (Gym) und Jahrgang 8 (HS, RS)

Verbindlich für die Jahrgänge 8-10:

Besuch mindestens einer Theatervorstellung mit vorbereitender Lektüre im Unterricht
(wenn möglich als Ganzschrift)

Für alle Jahrgänge:

Durchführung des plattdeutschen Vorlesewettbewerbs klassenübergreifend alle zwei Jahre (zuletzt Schuljahr 2014/15)

Leistungsbewertung:

Die FK hat auf Grundlage der geltenden Erlasse und Kerncurricula folgende Vereinbarungen getroffen:
Grundsätzlich gilt-wie in anderen Fächern auch- folgender Prozentschlüssel:

Bewertungsschlüssel:

Zensur 1 2 3 4 5 6
Bereich (%) 100-89 88-76 75-63 62-50 49-20 19-0

Anzahl der Klassenarbeiten pro Schuljahr:
In jedem Jahrgang (HS, RS, GYM) werden zwei Aufsatzformen/Ähnliches und eine Rechtschreibüberprüfung pro Halbjahr geschrieben (6 Klassenarbeiten insgesamt, auf Beschluss der FK auch nur 5 möglich).

Rechtschreibleistung:
Die Rechtschreibleistung fließt auch bei Aufsätzen bzw. anderen Leistungskontrollen in die Gesamtnote ein, und zwar mit ca. 10%. (Orientierung bietet die Regelung bei der Abschlussprüfung: 4/38 Punkten→10,5% bzw. 6/46 Punkten→13%)

Diktatschlüssel:
Die Benotung von Diktaten erfolgt nach folgendem Schlüssel
schulzweigspezifisch. Diktate dienen aber in der Regel nicht mehr als alleinige
Überprüfungen der Rechtschreibleistung und werden durch andere im KC
gemachte Vorschläge (z.B. fehlerfreies Abschreiben, Textkontrolle und-
korrektur, Rechtschreibhilfen nutzen) ersetzt.

Note Gymnasialschüler Realschüler Hauptschüler
1 0 F. 0 F. 0-1 F.
2 1-3 F. 1-3 F. 2-4 F.
3 4-6 F. 4-7 F. 5-8 F.
4 7-10F 8-11 F. 9-13 F.
5 11-15 F. 12-17 F. 14-18 F.
6 Ab 16 F. Ab 18 F. Ab 19 F.

Anforderungsbereiche:
Wichtig ist, dass alle drei Anforderungsbereiche in einer schriftlichen
Leistungsüberprüfung vorkommen und der Schwerpunkt bei den
Anforderungsbereichen I und II liegt. Anforderungsbereiche sind:
„Reproduzieren“ (I), „Zusammenhänge herstellen“ (II), „Verallgemeinern und
Reflektieren“ (III).

Zeugniszensur:
Hauptschüler/Realschüler: 40% Aufsätze und Rechtschreibüberprüfungen, 60%
Mitarbeit (Lernkontrollen, mündliche Beteiligung usw.)
Gymnasiasten: 50% Aufsätze und Rechtschreibüberprüfungen, 50% Mitarbeit


Fachspezifische Informationen


Inhalte dieser Seite

  1. Projekte/Schwerpunkte
  2. Leistungsbewertung
  3. Fachspezifische Informationen
  4. Sonstiges